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Ort · Gebirgspass der Totenwinde

Das Laster

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Das Laster ist eine zerklüftete, trostlose Weite im Gebirgspass der Totenwinde, gelegen an der Straße, die nach Karazhan führt. Es dient als Territorium der Oger der Totenwinde, die der düsteren Isolation des Landes zum Trotz grobe Hügel und verstreute Lager unterhalten. Reisende, die dieses Gebiet durchqueren, müssen sich sowohl gegen ihre rohe Brutalität als auch gegen ihre überraschend versierten Wirker dunkler Magie behaupten.

Eine trostlose Festung

Das Laster erstreckt sich über die südlichen Bereiche des Gebirgspasses der Totenwinde und ist von karger Erde, schroffen Felswänden sowie groben Erdhügeln geprägt, die vom Ogerclan der Totenwinde errichtet wurden. Während die umliegende Schlucht größtenteils rachsüchtigen Geistern und Aasgeiern überlassen ist, haben sich diese Oger direkt neben dem Hauptweg nach Karazhan eine hartnäckige Enklave geschaffen. Warum sie ein derart trostloses und magisch gezeichnetes Ödland wählten, bleibt ein beständiges Rätsel, doch jeder Reisende zwischen dem Dämmerwald und den Sümpfen des Elends stellt rasch fest, dass sie ihre Lager mit unerbittlicher territorialer Gewalt verteidigen.

Rohe Gewalt und dunkle Künste

Anders als gewöhnliche Wegelagerer verfügen die im Laster hausenden Oger sowohl über gewaltige körperliche Stärke als auch über gefährliches arkanes Talent. Neben wuchtigen Schlägern praktizieren die Hexenmeister der Totenwinde zwischen den Erdhügeln grobe, doch tödliche Teufelszauber. Ihre Präsenz so nahe dem verlassenen Sitz von Medivh deutet auf einen Hunger nach restlicher magischer Macht hin, was die Schlucht gleichermaßen für umherstreifende Gelehrte wie für einsame Späher zu einem tödlichen Spießrutenlauf macht.

Quellen

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