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Das Dunkle Portal

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Das Dunkle Portal ist ein monumentales Steintor am südlichen Rand der Verwüsteten Lande. Zunächst durch die vereinte Zauberei von Medivh und Gul'dan aufgerissen, diente es als verhängnisvoller Kanal, der die Alte Horde nach Azeroth brachte und den Ersten Krieg auslöste.

Ein Riss zwischen den Wirklichkeiten

Vor seiner Öffnung war diese Region Teil des Schwarzen Morasts, eines durchnässten Feuchtgebiets, das sich über den Süden erstreckte. Dies änderte sich, als Medivh, von Sargeras besessen, seine Tirisfal-Magie mit der Teufelszauberei von Gul'dan auf Draenor vereinte. Das Ritual forderte unzählige Leben und zerriss das Gefüge der Realität. Die Alte Horde errichtete eine gewaltige Steinarchitektur, um den Riss zu verankern, und marschierte mit Armeen durch seine Schwelle, um das Königreich von Sturmwind im Ersten Krieg zu zerschlagen. Die Teufelsemanationen des Portals verdarben das umliegende Terrain von Grund auf und reduzierten üppige Sümpfe zu den roten, versteinerten Ödlanden von heute.

Schlummernde Wachsamkeit

Nach dem Sieg der Allianz von Lordaeron im Zweiten Krieg zerschmetterte Erzmagier Khadgar den physischen Steinrahmen mit mächtiger Magie, in der Hoffnung, Draenor für immer abzutrennen. Der darunter liegende dimensionale Riss erwies sich jedoch als praktisch unzerstörbar. Die Allianz errichtete Burg Nethergarde in der Nähe, um die Narbe zu überwachen, während Dämonen und Überreste des Schattenrats weiterhin durch die verwüstete Caldera schleichen. Heute steht das Tor wieder zusammengesetzt, doch schlummernd da – eine stille Narbe zwischen den Welten, die keine Seite aufzugeben wagt.

Quellen

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