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Sümpfe des Elends

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Die Sümpfe des Elends sind ein trübes, brackiges Feuchtgebiet, eingebettet zwischen dem Gebirgspass der Totenwinde und den dürren Verwüsteten Landen. Einst die nördliche Ausdehnung des uralten Schwarzen Morastes, beherbergen ihre salzverkrusteten Moore gefährliche Wildtiere, grüne Drachenbrut und die ruinenhafte Tempelanlage von Atal'Hakkar, die unter dem Tränenteich versunken liegt. Während die Horde die befestigte Garnison von Steinard unterhält, besitzt die Allianz keinen sicheren Zufluchtsort im Morast, sodass die Wildnis weitgehend ungezähmt bleibt.

Eine ertrunkene Geschichte

Lange vor dem Erscheinen der orcischen Horde bildeten diese Sümpfe die nördliche Hälfte eines gewaltigen Sumpflands, das als Schwarzer Morast bekannt war. Nach dem Zerfall des Gurubashi-Reiches flohen die fanatischen Atal'ai-Trolle in das Moor, um den Tempel von Atal'Hakkar zu errichten, mit der Absicht, ihren blutrünstigen Loa Hakkar den Seelenschinder zu beschwören. Als der Aspekt Ysera die Katastrophe spürte, entfesselte sie ihre Kräfte und ertränkte die verfluchte Pyramide in den Fluten des Tränenteichs. Wächter des grünen Drachenschwarms unter der Führung von Eranikus wurden abgestellt, um das versunkene Bauwerk wachsam zu bewachen. Als der Kataklysmus des Dunklen Portals später den südlichen Morast zu den Verwüsteten Landen verbrannte, erhielt dieses nördliche Moor seinen heutigen klagenden Namen.

Außenposten und Zerschlagene Exilanten

Steinard dient als wichtigster zivilisierter Stützpunkt im Sumpf. Ursprünglich während des Ersten Krieges neben den inzwischen zerstörten Siedlungen Rockard und Kyross gegründet, wurde der Außenposten unter Thrall wieder aufgebaut, um als südlichstes Aufmarschgebiet der Horde in den Östlichen Königreichen zu dienen. Jenseits der Palisaden von Steinard streifen seltsame Wanderer durch das Moor. Eine Gruppe von Draenei-Nachzüglern, die auf Azeroth gestrandet waren, erlag dem Heimweh und dem Wahnsinn und degenerierte zu wilden Verirrten. Eine kleine Enklave geistig klarer Zerschlagener Exilanten verweilt jedoch im sicheren Hafen, vorsichtig, aber bereit, friedlich mit Reisenden zu handeln.

Der versinkende Morast

Das Überleben im Sumpf erfordert ständige Wachsamkeit gegenüber den dortigen Raubtieren. Tiefe Moore verbergen vorschnellende Krokilisken, giftige Spinnen, lauernde Sumpfjaguare und umherstreifende Moorbestien, die mit Sumpfschutt verkrustet sind. In Küstenhöhlen und am Nebelschilfstrand wimmelt es von bösartigen Murlocs, während die salzgeschwängerte Flut unaufhörlich landeinwärts kriecht und verrottete Baumstämme in dicken Salzlaugenkrusten konserviert. Weiter östlich liegt das Sorgendunkel, wo aggressive Elite-Drachenbrut die Zugänge zum Versunkenen Tempel erbittert bewacht und jeden angreift, der ihrer Wacht zu nahe kommt.

Quellen

In Sümpfe des Elends

Orte 16

Figuren 2

Quests 22

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