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Seuchennebelklamm

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Die Seuchennebelklamm ist ein schmaler Gebirgspass, der die saftig grüne Wildnis des Hinterlands mit den heimgesuchten Ufern des Darrowmeresees in den Westlichen Pestländern verbindet. Benannt nach den kränklichen Nebelschwaden, die aus dem Norden herabziehen, bietet sie einen ruhigen und einsamen Weg über das Gebirge.

Eine verheerte Schwelle

Versteckt in den Bergen nordwestlich der Quel'Danil-Hütte dient die Seuchennebelklamm als geografische Schwelle zwischen zwei grundverschiedenen Gefilden. Im Süden liegt der üppige, ungezähmte Hochlandwald des Hinterlands, während sich der Pass im Norden direkt nach Darrowehr und den verheerten Weiten der Westlichen Pestländer öffnet. Die Klamm erhielt ihren Namen von den fauligen, unnatürlichen Dämpfen, die aus den Pestländern nach Süden kriechen und einen krassen Kontrast zur klaren Bergluft der benachbarten Wildnis bilden.

Ein stiller Durchgang

Obwohl sie direkt an den Rand des von der Geißel heimgesuchten Gebiets grenzt, ist die Klamm selbst bemerkenswert verlassen. Reisende treffen in der Schlucht weder auf wilde Tiere noch auf umherirrende Untote. Wegen dieser unheimlichen Stille dient der gewundene Pfad wagemutigen Boten und Abenteurern, die die stark befestigten Straßen und Grenzkontrollpunkte nach Lordaeron umgehen wollen, als praktischer, wenn auch unheilvoller Schleichweg.

Quellen

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