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Die verfallene Fähre

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Die verfallene Fähre ist ein verfallener Anleger am östlichen Ufer des Silberwalds, der einst die Überfahrt über den Lordameresee zur Insel Fenris ermöglichte. Nach dem Fall von Lordaeron wurde die Fähre zerstört, ihr Betreiber ermordet und das Ufer von Untoten und bösartigen Gnollen der Rot Hide überrannt.

Eine jäh durchtrennte Lebensader

Vor dem Dritten Krieg herrschte an diesem Anleger reger täglicher Betrieb über den Lordameresee. Einheimische Bauern brachten frische Erzeugnisse ans Wasser, um ihre Ernte direkt an den wohlhabenden Adligen der Insel Fenris und dessen Gefolge zu verkaufen. Gegen ein geringes Entgelt beförderte der Fährmann Handelswaren, Boten und reisende Adlige zwischen dem Festland und der Festung hin und her. Dieser friedliche Handel fand ein jähes Ende, als die Geißel durch das Königreich fegte. Der Fährmann wurde brutal getötet, die Boote zerschlagen und der Steg verfiel zusehends.

Ein verdorbenes Ufer

Heute stellt die Anlegestelle eine Gefahr für jeden Reisenden dar, der am Seeufer entlangkommt. Da die Fähre außer Betrieb ist, liegt die Insel Fenris isoliert jenseits des Wassers, während die Ruinen selbst von Ghulen, Skelettkriegern und umherstreifenden Rot-Hide-Gnollen wimmeln. Was einst ein geordneter Umschlagplatz war, ist zu einem weiteren schwärenden Gefahrenherd im Silberwald geworden.

Quellen

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