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Althers Mühle

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Althers Mühle ist ein verfallenes Sägewerk, das in den schroffen Hügeln nordöstlich von Seenhain im Rotkammgebirge liegt. Einst eine lebenswichtige Quelle für verarbeitetes Bauholz für die örtlichen Baumeister, ist das verlassene Gelände mittlerweile zu einer Zuflucht für wilde Aasfresser und lauernde Raubtiere verkommen. Für Abenteurer, die nach Osten in Richtung Steinwacht reisen, dienen die baufälligen Gebäude als düsteres Wahrzeichen, das die Grenze des sicheren Grenzlandes markiert.

Eine verlassene Mühle im Grenzland

Bevor die Region eindringenden Raubtieren und Orc-Überfällen zum Opfer fiel, herrschte in Althers Mühle ein reger Holzhandel, der den Bau von Seenhain und den umliegenden Siedlungen versorgte. Ihre ruhige Lichtung nordöstlich des Immerruhsees bot leichten Zugang zu den Bergwaldbeständen. Als die Unruhen im gesamten Königreich Sturmwind zunahmen und der Schwarzfelsklan von den Höhen der Steinwacht herabdrängte, gaben die örtlichen Müller die Anlage auf und überließen die trockenen Holzgebäude und das Mühlrad dem Verfall.

Schatten und Schrott

In Ermangelung menschlicher Arbeiter wurde die Mühle von monströsen Vogelspinnen, Aasgeiern und opportunistischen Plünderern heimgesucht. Reisende, die den Pfad zu den östlichen Pässen nehmen, müssen ihren schattigen Umkreis mit Vorsicht umrunden. In den letzten Jahren haben auch zwielichtige Gestalten und Diebe die verlassene Anlage für sich entdeckt. Sie nutzen die ausrangierten Lagerkisten und verborgenen Ecken, um fernab der Blicke der Wache von Seenhain ihr ungesetzliches Schlossknackerhandwerk und heimliche Geschäfte zu verfeinern.

Quellen

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