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Disteltal

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Versteckt in den südwestlichen Ausläufern von Tanaris liegt das Disteltal, eine bizarre Oase stacheligen Pflanzenlebens inmitten endloser Dünen. Die Schlucht ist bekannt für ihren sonderbaren Hain aus riesigen Kakteen und feindseligen, belebten Distelsträuchern, die jeden angreifen, der ihr dornenüberwuchertes Territorium betritt.

Ein Hain aus Dornen

Während der Großteil von Tanaris ein trockenes Ödland bar jeglicher Vegetation ist, strotzt das Disteltal auf merkwürdige Weise vor Leben. Riesige blühende Kakteen ragen über den Boden der Schlucht empor und bilden einen scharfen Kontrast zum umgebenden Sandmeer. Doch dies ist kein friedlicher Zufluchtsort. Das Tal hat seinen Namen von den feindseligen, lebendigen Pflanzenkreaturen, die im Dickicht lauern. Diese Distelsträucher schlagen mit rasiermesserscharfen Dornen nach jedem Reisenden, der sich ihnen nähert, was den Weg für jene gefährlich macht, die versuchen, an den Klippen vorbei in Richtung der geheimnisvollen südlichen Tore vorzudringen.

Schildwachen der Wüste

Die Anwesenheit einer solchen belebten Flora in einem derart trockenen Klima hat Wanderer und Wüstenüberlebenskünstler schon lange vor Rätsel gestellt. Ob nun durch vergessene Elementarenergien erweckt oder durch hartnäckige Anpassung an das raue Klima von Tanaris: Die Distelsträucher verteidigen ihr Territorium äußerst gewaltsam. Reisende, die die Schlucht durchqueren, müssen nicht nur mit diesen um sich schlagenden Dickichten aus Dornen und Wurzeln kämpfen, sondern auch mit Wüstenraubtieren und Giftschlangen, die zwischen den hoch aufragenden Kakteen nisten.

Quellen

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